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Chronik 1990-2002 PDF

Musikalischer Höhepunkt des Jahres am 29. Dez. 1990 das
Jahreskonzert im Großen Kursaal


Mit auserlesen Stücken moderner und klassischer Literatur glänzte das
Orchester. Viele Musiker waren gefordert mit Solostücken, die ausnahmslos
gut gelangen. Beispielhaft seien aus dem Programm des Abends erwähnt ein
Querschnitt durch das Musical „Jesus Christ Superstar“ von Andrew Lloyd
Webber, die „Glenn-Miller-Parade“ im Stile großer Bigbands und der
Traditionsmarsch „Unterm Doppeladler“. Das begeisterte Publikum forderte
eine Vielzahl von Zugaben.
Ein Novum zu Beginn des Jahres 1991. Aus Anlass des Golf-Krieges
wurden alle fastnächtlichen Veranstaltungen für die Musiker abgesagt.
Der Rundfunk wollte auch wieder einmal die Schluchseer Musik hören.
So musste die Trachtenkapelle am 23. Juni 1991 drei Stücke zur Sendung
„Fahrt ins Blaue“ des Süddeutschen Rundfunks beitragen
Bei der am 22. Nov. 1991 stattgefundenen Generalversammung richtete
der Vorsitzende an seine Musiker ein mahnendes Wort. Er appellierte an mehr
Pflichtbewusstsein.
Der Versammlungsablauf ließ genügend Zeit zum gemeinsamen
Musizieren, bei welchem Dirigent Weinert dann selbst noch Klarinette und
Saxophon zur Hand nahm. Trotz Mahnung des Vorstandes sah man, dass die
Kameradschaft stimmte.
Zu Beginn des Jahres 1992 gab es keine besonderen Anlässe. Alles lief
in der alljährlichen Routine. Anfang April galt es aber wieder besonders Ernst.
Das Kurhaus wurde in ein Tonstudio verwandelt und die Schluchseer Musik
musste erneut zu einer Musiksendung antreten. Das Aufnahmeteam war auf
Anhieb zufrieden. Bei der Sendung „Land und Leute“ des Süddeutschen
Rundfunks konnten die Schluchseer ihre Musik einige Tage später im
Rundfunk hören.
Es folgten die üblichen kirchlichen Anlässe, Kurkonzerte, die
Mitwirkung beim Sportwerbewochende, Pfarrfest, Tag der offenen Tür der
Feuerwehr, Seenachtfest bis dann am 20. Sept. 1992 sich wieder ein
besonderer kirchlicher Anlass ergab. Thomas Maier, ein Sohn der Gemeinde,
feierte Primiz. Die Trachtenkapelle begleitete ihn mit den Gläubigen von der
elterlichen Wohnung in der Grundschule zur Primizfeier in der kath. Kirche.
Am 7. Nov. 1992 ein Trauertag für den Verein: Das langjährige aktive
Mitglied und Ehrenmitglied Josef Leberer, ein guter Musiker und Vorbild an
Gewissenhaftigkeit, musste zu Grabe getragen werden. Dann erhielt der Verein eine weitere unangenehme Nachricht. Dirigent
Manfred Weinert kündigte an, dass er zum Ende des Jahres die musikalische
Leitung niederlegen werde.
Bei der Jahreshauptversammlung des Blasmusikverbandes wurden
wieder einmal Schluchseer Musiker geehrt. Manfred Rogg und Klaus
Kaltenbach erhielten für 25 Jahre aktives Musizieren die silberne Ehrennadel.
Am 28. Nov. folgte eine Weihnachtsfeier zum Erhalt und zur
Förderung der Kameradschaft. Gleichzeitig wurde Manfred Weinert gedankt
und mit einem Geschenk verabschiedet.

 

Klaus Urban neuer Dirigent

Vorerst vorübergehend übernahm der bisherige Vizedirigent Klaus
Urban die musikalische Leitung des Vereines. Für ihn nichts Neues. Als Vize
hatte er bereits Erfahrung. In der Jugendausbildung war er geübt. So war es
auch dieses Mal schon selbstverständlich, dass der Dirigentenwechsel erneut
ohne Reibungsverluste von statten ging.
Das Jahr 1993 war zuerst geprägt von den traditionellen
Veranstaltungen. Am 27. Juli ein Highlight: Mit dem viel geehrten und
langjährigen aktiven Tenorhornisten und Ehrenmitglied Egon Hilpert wurde
ausgiebig der 8o. Geburtstag gefeiert.
Dann erreichte eine sehr traurige Nachricht die Musikkameraden. Der
aktive Bassist Thomas Pfaff verstarb nach schwerer Krankheit kurz nach
Vollendung seines 42. Geburtstages. Die Betroffenheit der aktiven
Musikkameraden und –kameradinnen war unverkennbar. Der 25. Sept. 1993
war für alle Aktiven ein schwerer Gang zum Friedhof. Mit Trauerchorälen
und dem vom Verstorbenen besonders gewünschten Marsch „Alte
Kameraden“ wurde Abschied genommen.
Am 24. Oktober gab es wieder einmal Rundfunk live. Im Kurhaus in
Schluchsee gastierte der SWR 4 mit seinem Wunschkonzert. In einer LiveÜbertragung
wurde musikalisch für den Kurort geworben. Die Mitwirkung bei
derartigen Rundfunkveranstaltungen ist für die aktiven Musiker immer wieder
interessant und abwechslungsreich.
Die erste Hälfte des Jahres 1994 verlief nach Standard. Ein erster
größerer Höhepunkt war das Jubiläum des Schwarzwaldvereines. Die
Ortsgruppe feierte ihr 100jähriges und die Trachtentanzgruppe ihr 30jähriges
Bestehen. Selbstverständlich wirkte die Trachtenkapelle am 18. Juni beim Festbankett
im Großen Kursaal mit. Am 26. Juli wurde der Festumzug
musikalisch begleitet und anschließend begrüßte die Musikkapelle die
Gastvereine musikalisch im Festzelt.


Wenige Tage darauf traf die Trachtenkapelle wieder
einmal eine traurige Nachricht. Am 30 Juni 1994 musste das
Ehrenmitglied und langjähriger Tenorhornist Egon Hilpert zu
Grabe getragen werden. Ein guter Musiker, Kamerad und
Erzähler hatte uns für immer verlassen.

Schon am 8. Juli folgte das nächste Jubiläum, an welchem der
Musikverein mitwirken durfte. Die Feuerwehr des Ortsteiles Schönenbach
feierte ihr 25jähriges Jubiläum. Die musikalische Umrahmung des
Festbanketts und die Mitwirkung beim Festumzug waren eine
Selbstverständlichkeit. Beim Festumzug defilierten die teilnehmenden
Feuerwehren an der am Dorfbrunnen musizierenden Schluchseer Musik
vorbei. Eine gute Idee und ein schönes Bild!
Am 14. Oktober wurde der langjährige Flügelhornist Fritz Mahler mit
Gattin mit einem Ständchen zur Goldenen Hochzeit überrascht. Dieser
musikalische kameradschaftliche Gruß an das Jubelpaar , der bei Speis und
Trank bis in die Morgenstunden dauerte, spiegelte die Freundschaft, die
Hochachtung und die Anerkennung der Leistungen von Ehrenmitglied Fritz
Mahler im Verein wider.
 

Wie werden sie wohl sein, unsere eventuellen französischen
Partner?

Höhepunkt des Jahres 1994 war wohl der erste Besuch der Schluchseer
Musiker in Sevrier. Die politischen Vertreter von Sevrier und Schluchsee
nahmen die Bildung einer Partnerschaft in Aussicht. Am 22. und 23. Oktober
stellten die Musiker als Botschafter der Schluchseer Bevölkerung die ersten
Kontakte auf Vereinsebene her. Ein erstes Kennenlernen von Land und Leute
und die Bildung erster Freundschaften waren angesagt. Die Gastgeber zeigten
ihren Schluchseer Gästen zuerst ihren schmucken Ort. Eingefügt waren die
Besichtigung einer Glockengießerei und eines Heimatmuseums. Dann wurden
beim abendlichen Menue die ersten persönlichen Kontakte mit den
Gastgeberfamilien geknüpft. Die Musiker übernachteten bei Familien der
dortigen Musikkapelle. Die Gastfreundschaft der Gastgeber war
beeindruckend und kannte keine Grenzen. Einzelne Verständigungsprobleme
traten in den Hintergrund, wenn es um das lockere, gemeinsame Musizieren ging.
Am Sonntag konzertierten die Schluchseer Musiker beim „ Fète du
Terroir“ (Erntedankfest) bei Apfelmost und Blutwurst.



1 Sabine. Zolg, 2.
Manuela Booz, 3
Andreas Behringer,
4 Norbert Isele, 5
Arndt Zimmermann,
6 Martin Kohler, 7
Simone Schleuniger,
8 Annegret Klaiber,
9 Ariane Steinert

Der Rest des Musikerjahres 1994 war Routine.
Der nächste Höhepunkt im Vereinsleben war der Gegenbesuch der
Gäste aus der künftigen Partnergemeinde Sevrier am 13. und 14. Mai 1995 in
Schluchsee. Bei einem Sektempfang am Samstagnachmittag im Kurhaus
wurden die Gäste und schon Freunde aus Sevrier von Bürgermeister
Schlachter und dem 1. Vors. K. Kandler empfangen. Am Abend wurde die
Freundschaft bei einem gemütlichen Beisammensein im Großen Kursaal und
einem Konzert der gastgebenden Schluchseer Musik vertieft. Gemeinsam
vorgetragene stimmungsvolle Lieder und musikalische Vorträge mit einer
Abschlusspolonaise gaben Zeugnis von der gemeinsam empfundene
Sympathie.
Am Sonntagmorgen zeigte die Musikkapelle aus Sevrier „L´ Echo de
Chantemerle“ im Großen Kursaal ihr Können mit einem bunten Reigen
verschiedener musikalischer Stilrichtungen.
Eine kameradschaftliche Abwechslung gemeinsam mit dem
Schwarzwaldverein gab es am 16. und 17. Sept. 1995. Die durch viele
gemeinsame Veranstaltungen verbundenen Vereine unternahmen einen
gemeinsamen Ausflug in das Rheinland, nach Bingen. Am Samstagabend
veranstaltete man einen schwarzwälder Heimatabend. Tagsdarauf wurden
Idar-Oberstein und eine Edelsteinschleiferei besichtigt.
Am 19. November beglückwünschte der Verein den neu gewählten
Bürgermeister der Gemeinde Schluchsee, Theoder Ehret. Gemeinsam mit den
musikalischen Nachbarn aus Blasiwald, anderen Vereinen, dem Gewählten,
vielen Bürgern der Gemeinde u.a.m. wurde die Wahl im Großen Kursaal
gefeiert.
Bald darauf folgte für viele Schluchseer Vereinsmitglieder,
Bürgerinnen und Bürger eine sehr lange Nacht. Am 26. Jan. 1996 wurde im
Großen Kursaal der über 34 Jahre in Schluchsee amtierende Bürgermeister,
das Ehrenmitglied des Musikvereines und der langjährige Bassist Hermann
Schlachter verabschiedet. Gemeinsam mit dem Musikverein Blasiwald, dem
Männgergesangverein und dem Kirchenchor bestritt man den musikalischen
Teil der mit vielen Ehrungen angefüllten Verabschiedungsfeier.
Am 15. Juni war der Nachwuchs am Feiern. Mit einer gemeinsamen
Kutschfahrt, anschließendem Grillfest bei der Kaisertanne und vielen
unterhaltsamen Spielen wurde den Zöglingen des Vereines ein vergnüglicher
Nachmittag bereitet.

Jumelage in Sevrier

Dann folgte für die Aktiven einer der Höhpunkte des Vereinsjahres
1996. Es galt, die Abordnung der Gemeinde Schluchsee bei der Jumelage
(offizielle Partnerschaftsfeier) in Sevrier musikalisch zu begleiten. Bereits am
Freitag, dem 21. Juni, fuhr man mit den Gemeindevertretern, den
Sportvereinsmitgliedern und Bürgern aus Schluchsee nach Sevrier. Schon am
Samstagvormittag fand in der dortigen Festhalle der Festakt mit
Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden und vielen Reden statt. Die
Musiker mussten – etwas ungewohnt - hierzu die Eurovisionshymne und die
Nationalhymne zum Besten geben. Die Kapelle L` Echo de Chantemerle“
hatte für diesen Anlass bereits den Marsch „Hoch Badnerland“ als
freundschaftliche Geste an die Gäste aus dem Schwarzwald einstudiert. Eine
gemeinsame Bootsfahrt auf dem „Lac d´Annecy“ und gemeinsames
Musizieren folgten. Vors. K. Kandler überreichte seinem Vorstandskollegen
aus Sevrier eine schwarzwälder Kuckucksuhr. Am Sonntagnachmittag ging es
recht erschöpft nach einem erlebnisreichen Wochenende wieder nach
Schluchsee zurück. Den Teilnehmern der Tour dürfte die genossene
Gastfreundschaft immer in angenehmer Erinnerung bleiben.


“L´Echo de Chantemerle“

Am 16. Nov. 1996 begab sich eine Abordnung des Vereines aus
begründetem Anlass zur Hauptversammlung des Blasmusikverbandes nach
Rötenbach. Die aktiven Mitglieder Sabine Zolg (Posaune) und Christine Isele
(Klarinette) erhielten für 15 Jahre Musizieren die bronzene Ehrennadel.

Am 2. Mai 1997 hatten die Aktiven eine traurige Aufgabe zu erfüllen. Musste
doch das Ehrenmitglied und der langjährige Baritonist Bernhard Booz zu
Grabe getragen werden. Die Musikkameraden, die die Möglichkeit hatten den
guten, zuverlässigen und kameradschaftlichen Musiker zu erleben, werden
immer gerne an ihn zurückdenken.

Dann stand wieder zusätzliche Probenarbeit an. Der
Blasmusikverband wollte unter Teilnahme der Schluchseer Musiker
am 8. Juni 1997 im Kurhaus in Schluchsee ein Gruppenkonzert
veranstalten. Außerdem standen die
Jubiläumsfeierlichkeiten zur 75Jahrfeier des Sportvereines
Schluchsee an.


Im Probelokal in der Grundschule;
Norbert u. Klaus; Musikerleben, ein
lustiges Leben

 

So wurde am 7. Juni das Festbankett des Sportvereins musikalich
gestaltet und am 8. Juni galt es beim Gruppenkonzert mit den Musikkapellen
aus Blasiwald, Altglashütten, Rothaus und Falkau-Raitenbuch zu bestehen.
Klaus Urban brachte mit seinen Aktiven das Konzert mit Bravour über die
Runde. Es war zu erkennen, dass die Leistungsdichte der Musikkapellen im
Hochschwarzwald enger zusammenrückt und die Jugendarbeit Früchte trägt.
Mit einem Querschnitt durch das breite Repertoire der verschiedenen Kapellen
wurde das Gruppenkonzert zu einer Musikdemonstration der beteiligten
hochschwarzwälder Kapellen.
Am 24. August galt es wieder einmal mit Moderator Heinz
Siebeneicher von SWR 4 ein Wunschkonzert zu gestalten. Im überfüllten
Kursaal bereicherten die Schluchseer Musiker mit prominenten Musikstars
das Programm.

 

Ministerpräsident Teufel stiftet den Musikern ein Fass Bier

Schon am 7. September 1997 gab es wieder einen Auftritt mit
politischer Prominenz. Es galt, den Ministerpräsidenten des Landes Baden-
Württemberg, Erwin Teufel, und das konsularische Korps Baden-
Württemberg beim Hotel Vierjahreszeiten zu begrüßen. Der Ministerpräsident
revanchierte sich bei den Musikern mit einem Fass Bier für den freundlichen
Empfang.

 

Wird das neu aufgelegte Jahreskonzert ein Erfolg?

Dann galt es, sich auf den musikalischen Höhepunkt des Jahres
vorzubereiten. Für den 26. Dez. 1997 stand das Jahreskonzert auf dem
Programm. Seit Oktober wurde zweimal wöchentlich geprobt. Ausnahmslos
neue Stücke wurden für das Konzert einstudiert. Die Eintrittsgelder des
Konzerts sollten für die Jugendausbildung Verwendung finden. Volkstümliche
Blasmusik, aber mehr noch moderne Rhythmen, sollten die Zuhörer
begeistern.
Das Konzert erfüllte im festlich geschmückten Großen Kursaal die
Erwartungen. Überzeugend war die Courage des Nachwuchses bei
Solostücken. Beispielhaft sei zur Erinnerung Benjamin Eisele mit seinem
Flügelhornsolo genannt. Eine optische Überraschung für das Publikum war im
2. Teil des Konzerts die Verkleidung der Musiker mit Piratentüchern,
Sonnenbrillen, Schlägerkappen und Perücken bei dem Stück „Les Humphries
in Conzert“. So war es den Zuhörern ein Leichtes, sich in die 60er Jahre
zurückzuversetzen. Neu war auch ein Soloauftritt der Saxophonisten Miriam
Puchinger, Andrea Kaiser, Norbert Isele und Manuela Booz mit dem Titel
„Sax Swingers“. Das Publikum war begeistert und stolz auf seine Musik.
Im Frühjahr 1998 gab es vorerst nur Routineauftritte. Dann, am 22.
Juni 1998, der 1. Höhepunkt. Es galt, die Freunde aus Sevrier zu begrüßen.
 

Partnerschaftsfeier mit den französischen Freunden in Schluchsee

Nach der Quartierzuteilung am Freitag wurde zu einem Schwarzwälder
Abend im Kurhaus eingeladen. Schwarzwälder Spezialitäten und
schwarzwälder Musik sorgten für gemütliche Stunden.
Am Samstag ludt man die Aktiven des Gastvereines bei schönstem
Wetter zu einer Dampferrundfahrt auf dem Schluchsee mit anschließendem
Picknick an der Amalienruhe ein.
Die Jumelage im Großen Kursaal am Samstagnachmittag wurde von
den beiden Kapellen wieder gemeisam bestritten. Die Unterzeichnung der
Partnerschaftsurkunde durch die Bürgermeister Herisson und Ehret waren der
Höhepunkt. Nach dem Kirchgang am Sonntagvormittag luden die Musiker aus
Sevrier zu einem begeisternden Konzert im Großen Kursaal. Am
Spätnachmittag galt es wieder Abschied zu nehmen.
Am Freitag, 21. August 1998, wurde ein herausragender Sportler der
Gemeinde musikalisch geehrt. Olympiateilnehmer und frischer
Mannschaftsweltmeister in der Disziplin olymp. Schnellfeuerpistole, Daniel
Khan-Leonhard, wurde im Kurhaus die Aufwartung gemacht.
Nach Abschluss der Konzertsaison ging es mit Macht an das Programm
zum Weihnachtskonzert Der Erfolg des letztjährigen Konzertes brachte einen
starken Motivationsschub. Die zusätzlichen Proben wurden mit Spaß an der
Sache abgeleistet. Selbst die Aktiven Norbert Isele, Armin Booz , Rudolf Isele
und Thomas Wegner stellten sich als Leiter für zusätzliche Registerproben zur
Verfügung. Zusätzlich zeigte die Jugend des Vereins beeindruckendes
Interesse. Nicht weniger als sieben Teilnehmer des Musikvereines Schluchsee
beteiligten sich Ende Oktober an einem C3-Lehrgang des Blasmusikverbandes
im Gasthaus Traube in Waldau. Benjamin Eisele, Marion Kandler, Florian
Kraut, Carina Steinert, Thomas Stiegeler, Fabian Stier und Simon Wegner
schlossen den einwöchigen Lehrgang erfolgreich ab.
 

Das Jahreskonzert 1998

Am 27. Dez. war der große Tag. Eröffnet wurde der Abend durch einen
Auftritt der Zöglinge mit weihnachtlichen Melodien. Dann führten die
Nachwuchsmusikerinnen Marion Kandler, Anna Stier und Carina Steinert,
neben Vors. Khz. Kandler durch das Programm. Die Solistenparade eröffnete
Routinier Rudolf Isele auf seiner Trompete mit dem Stück „Heilige Berge“.
Mit „Playing Trombone“ zeichneten sich als weitere Solisten Sabine Zolg,
Heidi Killig und Armin Booz aus. Bei dem Stück „Zirkus-Fantasie“
verwandelte sich die Bühne in eine Zirkusmanege mit Bären, Pferden,
Seiltänzern u.a.m.. Weitere Solisten folgten mit dem Stück „Saxophone
Jubilée“ durch Norbert Isele, Miriam Puchinger, Andrea Kaiser, Christine
Fehrenbacher, Manuela Booz und Carina Steinert. Dann kamen die Solisten
auf der Klarinette Norbert Isele, Detlef Stahlwitz, Klaus Urban und Carina
Steinert mit dem Klarinettenmuckl.
Alles in allem ein von den Zuhörern begeistert aufgenommenes
Konzert, welches erst nach vielen Zugaben, darunter der Hit „My heart will go
on“, abgeschlossen werden konnte.
1. Höhepunkt des Jahres 1999 war ein gemeinsames Konzert mit dem
Kirchenchor von Schluchsee am 1. Mai bei der Landesgartenschau in Weil.
Bei strahlendem Sonnenschein glänzten die Vereine aus Schluchsee mit zwei
Konzerten.

Kameradschaftspflege bei den Musikfreunden in Sevrier

Mitte Mai war Kameradschaftspflege angesagt. Der langersehnte 4-
Tagesausflug zu den Musikfreunden in Sevrier stand am 13. Mai auf dem
Programm. Bevor man nach langer Busfahrt in Sevrier ankam, wurde in der
heimeligen Altstadt von Annecy gebummelt. Ausflüge in die Umgebung von
Sevrier, gemeinsames Musizieren und kulinarische Genüsse standen auf dem
Programm.
Am 23. Juli galt es dem Nachbarverein aus Blasiwald die Reverenz zu
erweisen. Es wurde bei frostigen Temperaturen im Festzelt das 75jährige
Jubiläum gefeiert. Am folgenden Sonntag führten die Schluchseer Musiker
den Festzug an und sorgten anschließend auf der Festbühne für musikalische
Kurzweil.
Das Jahr 1999 klang aus mit der Mitwirkung beim Weihnachtsmarkt im
Kurhaus, der weihnachtlichen Einstimmung auf dem Campingplatz und in der
Kirche am 24. 12. sowie dem Höhepunkt des Jahres, dem Jahreskonzert am
28. Dez..

Musikalisch durch das zurückliegende Jahrhundert

Nach umfangreicher Probenarbeit war es am 28. Dez. 1999 wieder
einmal soweit. Die Anspannung der Musiker war spürbar. Wieder durften die
Zöglinge den musikalischen Reigen eröffnen. Mit „Volle Fahrt voraus“, so
hieß der Marsch, eröffneten die Aktiven ihr Programm. Vors. K. Kandler
verband gekonnt die zurückliegenden Jahrzehnte mit den vorzutragenden
Stücken. Das Programm bestand aus 15 neuen Stücken unterschiedlichster
Stilarten, von klassisch bis konzertant. „Ewig junge Straußmelodien“, „Wings
of freedom“ und die „golden Hits der Beach boys“ waren u.a. zu hören. Die
Solisten konnten erneut ihr Können beweisen. Sie brauchen hier nicht genannt
zu werden, da es sich um die bereits bei den letzten Weihnachtskonzerten
bewährten Aktiven handelte. Es zeigte sich, dass Blasmusik nicht langweilig
und von Gestern ist, sondern eine bunte Palette unterschiedlichster Musik gut
intoniert werden kann.
Dieses Konzert war auch ein würdiger Rahmen für anstehende
Ehrungen. Die Vertreter des Blasmusikverbandes durften für 25 Jahre aktives
Musizieren dem Vorsitzenden und aktiven Musiker K. Kandler und den
Aktiven Rainer Booz und Andreas Behringer die silberne Ehrennadel
verleihen. Dann konnten nicht weniger als 5 Musiker das bronzene
Leistungsabzeichen in Empfang nehmen. Es handelte sich um Benjamin
Eisele, Marion Kandler, Carina Steinert, Thomas Stiegeler und Simon
Wegner.
Der Applaus wollte nicht enden. Die Zuhörer erzwangen mehrere
Zugaben bevor sich der Vorhang endgültig senkte.

 

Das neue Jahrtausend

Die Probenarbeit begann mit der Vorbereitung zu den
Fernsehaufnahmen „Fröhlicher Alltag“ des SWR 4. Am 12. Januar 2000
waren die Tonaufnahmen für die Konserven fällig. Schon in 30 Minuten
hatten die Schluchseer Musiker ihre Stücke im Kasten. Am 13. Jan. gab es
dann den großen Fernsehauftritt. Nachmittags war Generalprobe und abends
nach der Maske mit etwas Lampenfieber und mit dem bekannten Moderator
Heinz Siebeneicher sowie namhaften Künstlern, gab es die
Fernsehaufnahmen. Der Kursaal war voll besetzt, die Musiker waren locker
drauf. Mimen war angesagt, da – wie bei den Profis – die Musik vom Band
kam. Einige Tage später durften die Musiker ihren Auftritt im
Südwestfernsehen bewundern.
Bei der Generalversammlung am 16. Jan. 2000 kündigte der
Vorsitzende die Vorbereitungen zum 125jährigen Bestehen des Vereines im
Jahr 2002 als besondere Herausforderung an und erklärte zu seiner Tätigkeit,
dass der Musikverein kein Opfer, sondern eine Leidenschaft sei und übernahm
die Organisation des Festes.
Der Dirigent vergaß auch seine musikalischen Helfer nicht und dankte
den Aktiven Norbert Isele und Rudolf Isele für ihre Unterstützung bei der
Jugendausbildung und die Durchführung zusätzlicher Registerproben.
Das Vereinsjahr lief mit den gewohnten Terminen ab. Eine
Besonderheit gab es am 3. Juni. Die Musiker unternahmen einen Ausflug zum
Bodensee und spielten ihrem aktiven Trompeter Martin Kohler und seiner
Braut in Langenargen zur kirchlichen Trauung.
Am 8. September wurden die Freunde vom Männergesangverein
geehrt. Die Musiker umrahmten das Festbankett im Großen Kursaal zum
100jährigen Jubiläum. Die aktive Kapelle leistete einen würdigen Beitrag zum
guten Gelingen des Festabends.
Der 30. Sept. 2000 forderte von den Musikern wieder äußerst präzises
Spielen. War man doch zum Auftakt des Hochschwarzwälder Volksmusik-
Festivals der „Vier Schönen“ im Kurhaus in Schluchsee wieder engagiert. Mit
verschiedenen anderen Gruppen wirkten die Musiker mit beim „Gaudiabend
am See“. Dieses Mal spielten aber alle Akteure live.
Anfang Oktober wurde eine Musikerfreundschaft mit der
Musikgesellschaft Zwieselsberg aus der Schweiz begründet. Durch einen
Schluchsee Vermieter wurde der Kontakt geknüft, der zu einem
Doppelkonzert in der Schluchseehalle führte. Die Zuhörer in der locker
gefüllten Halle wurden zweieinhalb Stunden bestens unterhalten. Die
Musikanten aus der Schweiz machten schon ihren Einmarsch zu einem
Ereignis, indem sie mit einem fahnenschwingenden Junker, flankiert von zwei
Trachtenträgerinnen in die Halle einzogen. Mit Herz und schweizer Charme
musizierten die Gäste. Allen Musikern war der Spaß an ihrem Instrument
anzusehen. Dementsprechend präzise und locker war der Vortrag. Das
Konzert endete mit zwei gemeinsam vorgetragenen Musikstücken. Als
Freunde mit einer Einladung zu einem Gegenbesuch ging man auseinander.
60
Das erste Jahreskonzert im neuen Jahrtausend
(26. Dez. 2000)
Das vierte Jahreskonzert unter Dirigent Urban wurde eröffnet mit dem
festlichen Stück „Musica Gloriosa“. Vors. Khz. Kandler führte routiniert
durch das Programm, gab Informationen zum Komponisten und dessen
Gedanken oder anderes Wissenswerte oder Amüsante zur Kenntnis, damit
sich die Zuhörer in den musikalischen Vortrag hineinversetzen konnten.
Zusätzliche Gedankenstützen erhielten die Zuhörer durch an die Kursaalwand
gestrahlte Videobilder. Höhepunkt des Programmes dürfte der Musiktitel
„Oregon“ gewesen sein, der von einem jahrzehntelangen Gönner des Vereines
gestiftet wurde. Der Spaß am Vortrag und am Konzert wurde auch durch
Showeinlagen unterstrichen. So war plötzlich eine Musikerin im Stück „El
Pueblo“ als Flamencotänzerin zu sehen. Im zweiten Teil des Konzertes ging
die musikalische Weltreise der Musiker weiter mit Klassikern der Moderne,
„Yesterday“, „Frank Sinatra in concert“ und „New York, New-
York“ seien hier genannt. Auch die bekannten Solisten des Vereines
zeichneten sich wieder aus. Mit „Grazia Mama“ zeigte Fabian Müller, einer
der jüngsten Aktiven des Vereines, eine couragierte solistische
Meisterleistung.
Das Jahreskonzert war auch wieder ein würdiger Rahmen, um auf die
Bedeutung des Nachwuches für die Trachtenkapelle hinzuweisen und
verdiente junge Musiker zu ehren. Der Nachwuchs scheute sich nicht, sich
auch offiziell prüfen zu lassen und so konnten Benjamin Eisele, Carina
Steinert und Simon Wegner das silbernen Leistungsabzeichen und Marina,
Fabian und Martin Müller das bronzene Jugendmusikerleistungsabzeichen
durch die Vertreter des Blasmusikverbandes ausgehändigt werden.
Bemerkenswert war, dass die ausgezeichneten Jungmusiker derart engagiert
waren, dass sie sich in Eigeninitiative selbst beim Verband zu den Lehrgängen
anmeldeten.
Mit Solo-, Show-, Lichteinlagen und Videoprojektionen unterstützt,
beendeten die Musiker ein proben- und auftrittsreiches Jahr. Das
Jahreskonzert im erneut gefüllten Großen Kursaal klang aus mit vielen
Zugaben.
Das Jahr 2001 verlief in den ersten Monaten in gewohnter Routine mit
den üblichen Terminen.

  Die Trachtenkapelle und die Narrenzunft
In der Fastnachtszeit 2001 beteiligte sich die Trachtenkapelle wie
üblich bei einem Narrentreffen, dieses Mal in Oberkirch. Im Übrigen war man
natürlich bei den örtlichen Fastnachtsveranstaltungen, dem Baumstellen und dem
Hemdglonkerumzug am Donnerstag, dem Rosenmontagsumzug
und dem Fastnachtsbeerdigen am Dienstag im Einsatz. Bis vor
wenigen Jahren begleitete eine Gruppe der Narrenmusik
die Glunki auch beim Verkauf der Fastnachtszeitung.
Anschließend folgte das übliche Programm. Am 25. Mai dann wieder
ein Höhepunkt. Es wurde gemeinsam mit dem Männergesangverein das
Festbankett zum 75jährigen Jubiläum des Sportschützenvereines Schluchsee
im Großen Kursaal musikalisch umrahmt.
Das nächste besondere Ereignis war der Gegenbesuch bei den
Musikfreunden im schweizerischen Zwieselsberg am 22./23. Sept. 2001. Die
Aufnahme war sehr freundschaftlich. Nach dem Stehempfang gab es in der
Scheune des Musikpräsidenten ein Brunch bevor man zur Schiffsfahrt auf
dem Thuner See aufbrach. Am Abend folgte ein Gemeinschaftskonzert,
welches von den vielen Besuchern im dortigen Gasthaus Lamm mit
Begeisterung aufgenommen wurde. Es war ein lustiger Abend in gemütlicher
Atmosphäre, dem eine kurze Nacht folgte. Nach einem Frühschoppenkonzert,
dem ein gemeinsamen Mittagessen mit den schweizer Freunden folgte, ging es
wieder zurück in die Heimat. Ein gelungenes Wochenende.
Ein jahrzehntelanger Wunsch vieler Schluchseer ging in Erfüllung Die
Gemeinde Schluchsee ließ auf dem Riesenbühl wieder einen Aussichtsturm
erstellen. 36 m hoch ist das Bauwerk. Die Trachtenkapelle durfte am 21. Okt.
2001 vor vielen interessierten Besuchern die Einweihungsfeierlichkeiten am
Fuße des Turmes musikalisch umrahmen.

Das Jahreskonzert 2001

Das Ergebnis wochenlanger Probenarbeit war dieses Mal schon kurz
vor Weihnachten zu hören. Bereits am 22. Dezember fand das
5. Jahreskonzert der Trachtenkapelle statt. Der Erfolg der Veranstaltung
spiegelte sich in folgendem Fazit der Presse wieder: „Gemessen an der
Begeisterung der Besucher war der Konzertabend ein voller Erfolg und
gleichzeitig ein gelungener Einstieg in das Jubiläumsjahr 2002, in welchem
die Trachtenkapelle ihr 125jähriges Bestehen feiert.“
Auf einer mit viel Liebe winterlich dekorierten Bühne war es den
Zöglingen unter Leitung von Carina Steinert vorbehalten, mit dem Vortrag
zweier Stücke das Konzert zu eröffnen. Damit wurde die Bedeutung der
Nachwuchsausbildung des Vereines klar herausgestellt.
Das festliche Konzertprogramm der aktiven Musiker wurde eröffnet
mit dem Stück „Cortege, Choral et Farandole“. Damit war die
Aufmerksamkeit der Zuhörer bereits gewonnen. Musik zum Träumen gab es
mit „ Night Fantasy“ von Goudbergen und „Dances with wolves“ von J.
Barry. Die Solisten Rudolf Isele und Fabian Müller trugen ihre Soloparts
hervorragend vor. Zum Abschluss des 1. Konzertteiles brachten die
Tenorhornisten und Baritonisten Karl-Heinz Kandler, Fritz Staub, Achim Isele
und Andreas Behringer unvergessliche Opernmelodien in Erinnerung.
Der 2. Teil begann swingend mit “Big time operator“. Einen
musikalischen Blumengruß überbrachten die Solisten Marion Kandler
(Querflöte) und Norbert Isele (Klarinette) mit“Petite fleur“ v. S. Bechet.
Weiter ging es in die Welt der Rockmusik mit „Top Hits vor Band“, dann
ging es wieder in die Klassik mit dem „Mariechen Walzer“. Die
abwechlungsreiche Melodienreise führte dann in die Welt der Spirituals mit
„Bye bye Spiritual“. Mit dem „Mister Boogie“, bei welchem Sabine Zolg (Posaune) und Rudolf Isele (Trompete)

ihr Können unter Beweis stellten, ging es erneut nach Übersee.
Polkaklänge beendeten das glanzvolle Konzert. Dirigent Klaus Urban
bot mit seinen Musikerinnen und Musikern wieder eine gelungene Mixtur
verschiedenster Musikrichtungen. Durch die musikalische Reise führte
Vorsitzender Karlheinz Kandler. Von der Bühne verabschieden durften sich
die Aktiven allerdings erst nach einigen Zugaben.

 

Gründung einer Bläserjugend

Unverändert blieb bei der Generalversammlung am 22. Feb. 2002 die
Führungsmannschaft des Vereines. Alle Vorstandsmitglieder stellten sich im
Jubiläumsjahr für das ihnen bisher übertragene Amt wieder zur Verfügung.
Der Vorsitzende gab das Festprogramm bekannt verbunden mit der Hoffnung,
dass sich viele örtliche Vereine zur Arbeitsunterstützung und beim Festumzug
mit historischen Festwagen dem Jubiläumsverein zur Verfügung stellen.
Die Bilanz des Vereines konnte sich sehen lassen. Trafen sich doch in
den vergangenen beiden Vereinsjahren die Aktiven zu nicht weniger als 91
Proben und 83 Auftritten.
Diese Generalversammlung war gleichzeitig Gründungsversammlung
für eine „Bläserjugend“. 15 Aktive im Alter von 10 – 25 Jahren fanden sich
zur Gründung dieses Vereines zusammen und schrieben damit
Vereinsgeschichte. Die Bläserjugend ist ein eigenständiger Verein unter dem
Patronat des Musikvereines. Wichtigste Aufgabe der Bläserjugend ist die
Förderung der Jugendausbildung. Als Vorsitzender wurde Norbert Isele und
als stellvertretende Vorsitzende Carina Steinert gewählt. Jetzt gilt es die
Satzung mit Leben zu erfüllen.

Im Jubiläumsjahr 2002 zählt der Musikverein Trachtenkapelle Schluchsee
1 Dirigent, 36 aktive, 104 passive Mitglieder und 7 Ehrenmitglieder.
10 Jugendliche sind in Ausbildung.
Mit Zufriedenheit und Stolz kann der Verein das 125jährige Jubiläum
feiern und auf diese Jahre zurückblicken. Er war immer zur Stelle, wenn es
galt, in der Dorfgemeinschaft weltliche oder kirchliche Feste musikalisch zu
umrahmen, war bereit, bei fröhlichen, aber auch bei traurigen Anlässen zu
musizieren. Auf vielen Reisen wurde für den heilklimatischen Kurort
geworben.
Nicht zu vernachlässigen ist die Bedeutung der Vereinsarbeit für die
Jugendarbeit in der Gemeinde. Die Jugendlichen werden zur sinnvollen
Freizeitgestaltung angeleitet, die mit viel Freude und Spaß, aber auch mit
Pflichten verbunden ist. Diese Chronik soll u.a. auch aufzeigen, wieviel
Freude mit dem Musizieren und der Mitwirkung in einem Musikverein
verbunden sein kann, um die Eltern anzuregen, ihr Kind zum Erlernen eines
Instrumentes anzuhalten.
Es darf aber auch festgestellt werden, dass die Trachtenkapelle ihre
Pflichten im gesellschaftlichen und kirchlichen Leben der Gemeinde in jeder
Hinsicht erfüllt hat und sich insbesondere ihrer Aufgabenerfüllung gegenüber
der Gemeinde immer im Klaren war, um damit den Dank für die bisher
erfolgte Unterstützung zum Ausdruck zu bringen. Deshalb ist der tatkräftigen
Unterstützung der Gemeinde besonders zu danken.
Wenn sich die Führung des Vereines und die aktiven Musiker nicht nur
am Spaß am Musizieren, sondern auch an ihrer wichtigen Aufgabe im
kulturellen Leben der Gemeinde orientieren, kann man ohne Sorge der
Zukunft des Vereines entgegensehen.
Chronist ab 1977: Helmut Steinert